

Es ist ein kleines und zugleich sehr besonderes Buch. Pia Solèr beschreibt darin ihr Leben als Alphirtin in den Bergen Graubündens. Sie erzählt von der täglichen Arbeit mit den Tieren, vom Wetter, von der Einsamkeit, von der Stille und vom tiefen Eingebundensein in die Natur.
Am schönsten liest sich dieses Buch draussen – in der Natur oder in den Bergen. Es lässt die Leserinnen und Leser in einen einfachen und zugleich anstrengenden Alltag eintauchen, weit entfernt von den vielen Annehmlichkeiten unseres gewohnten Lebens.
Achtsamkeit und Natur sind ein wichtiger Bestandteil des Buches.
Besonders berührt mich folgende Aussage von Pia Solèr:
„Für mich ist die Alp ein Eintauchen in die Natur, ich werde selber zur Natur. Es ist ein Zu-mir-selber-Kommen.“
Ich mag dieses Buch wegen seiner Einfachheit, seiner Ehrlichkeit und seiner Ruhe. Es erinnert daran, dass Weite nicht nur in der Landschaft entsteht, sondern auch im eigenen Inneren.
Das Buch ist im Weissbooks Verlag erschienen. Weitere Informationen zum Buch.